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(Fotos: Anna Hilde)

Immer wieder haben schlaue Menschen die selbe Erkenntnis: Beim Fußball oder bei Jam-Sessions sind Hautfarbe, Nationalität, Nasenlänge oder Sprache egal. Im Gegenteil: die vordergründigen Unterschiede können sogar sehr befruchtend wirken, wenn sie als komplementär betrachtet werden. Das heißt nicht, dass man alles, was anders ist, aus Prinzip toll finden muss.

Mit Menschen bewegen sich die Talente, die die Menschen in sich tragen, vermischen sich, tauschen sich aus. Musik, Essen, Rituale /Religionen. Alles, was eben das Leben ausmacht. Im ganz direkten Leben erkennt man am besten, wieso auch die Natur dem Prinzip der Vermischung folgt (die, die die unterschiedlichsten Gene haben, finden sich am attraktivsten. Ziel: Vorbeugung von genetischem Stillstand und lebensunfähigem Nachwuchs): so entsteht Innovation.

Wer Angst vor dem Verlust seiner Identität hat muss sich zumindest erstmal fragen, woraus diese besteht. Wer sieht, dass jeder seine eigenen Kriterien hat, sieht auch, dass diese meistens gar nicht so unterschiedlich sind. Vielleicht in Form und Farbe. Aber letztlich suchen wir nur nach der oder den Gruppen, bei denen wir uns aufgehoben fühlen.

Je nach Lebenslage können dies ganz unterschiedliche sein.

Meine Beiträge zeigen hoffentlich anhand von Einzelnen, die in größere Zusammenhänge.

Denn jeder ist eingebettet. No man is an Island.