Die Rosenhecke ist der Natodrahtzaun – die „Migrationskrise“ meines Lebens

Die Rosenhecke ist der Natodrahtzaun – die „Migrationskrise“ meines Lebens

Es ist die alte Leier: Die Prinzessin und der Bauernsohn. Die Montagues und Capulets. Die Meerjungfrau und der Landbewohner – seien es die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen oder kulturellen Unterschiede – die Liebe überwindet im Märchen alles. Und wie ist das im echten Leben? Arte hatte da eine Reihe mit eben diesem Thema, nämlich „Liebe verboten oder: Romeo und Julia von heute“. Da wurden alle Arten von Hürden an einem Beispiel angeführt. Aber was, wenn alle zusammen kommen? Die physische, die politische, die rechtliche, die gesellschaftliche und alles, was mit der Hautfarbe an Stereotypen einher geht. Dann ist dies meine, unsere, „Liebe verboten“ -Story.

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Kommentar: Reisende, nicht Migrantin

Wer darf sich warum und wie bewegen? Und wer bestimmt das?

Die Soziologen Jane Caplane and John Tapet beschreiben zusammen mit anderen Akademikern in dem Buch„Documenting Individual Identity“, welche Funktion Dokumente wie Pässe und Visa haben, wie sie entstanden sind und wie sie zur Konstruktion von Identitäten beitragen: von wertvollen und wertlosen Identitäten. Wer Reisender oder Migrant ist entscheiden die Dokumente. Und also letztlich der Zufall dort geboren worden zu sein, wo entschieden wird, wie wertvoll ein Dokument ist. Kommentar vom 8.August 2016 im Neuen Deutschland.

Reisdende, nicht Migrantin

 

Mobile Überweisungen sparen Afrikanern*innen Milliarden an Gebühren

Mobile Überweisungen sparen Afrikanern*innen Milliarden an Gebühren

40 Millionen Afrikaner*innen leben außerhalb ihres Geburtslandes. Die afrikanische Diaspora ist für viele Länder des Kontinents eine der wichtigsten Geldquellen. Genau diese Abhängigkeit nutzen Banken und Überweisungsdienste wie Western Union aus. Doch mit mobilem Banking gibt es nun eine Alternative.

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Marokko: Die Strategien von Gestrandeten

Marokko: Die Strategien von Gestrandeten

Obwohl sich seit knapp 10 Jahren die Situation für jene, die über die westliche Route nach Spanien versuchen zu gelangen nichts wesentlich geändert hat (Zeitartikel von 2005), wurde die „Migrationskrise“ im vergangene Jahr zu einem Katalysator der EU Migrationspolitik. Nicht nur an der östlichen Grenze zu Europa hat sich daher mit der Schließung der Balkanroute die Lage verschärft. Hier einige Beispiele, wie die Menschen an der westlichen Grenze mit der Situationen umgehen: Gabriel in Tanger, die „Sauteur“ im Ghetto der Grenzstadt Tetouan und Frank. Namen geändert 

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