Kein Platz für deutsche Kolonialgeschichte?

Wer Schülerinnen und Schüler zur Geschichte der deutschen Kolonialherrschaft befragt, kann mit einer ganzen Reihe falscher Antworten rechnen. Doch seien wir ehrlich: Auch Erwachsene wissen nicht besser Bescheid. Immer mehr Petitionen fordern deshalb, dass die deutsche Kolonialgeschichte größeren Stellenwert auch im Lehrplan bekommen soll. Warum das wichtig wäre und was das mit den aktuellen Diskursen um Rassismus zu tun hat.

Im Geschichtsunterricht wird viel Wert auf die jüngere Geschichte gelegt: Weimarer Republik und Nationalsozialismus. Um den heutigen Rassismus zu verstehen, müsse auch mehr über die deutsche Kolonialgeschichte gelehrt werden, fordern Kritiker

Fragt man Acht- bis Elftklässler nach der Geschichte der deutschen Kolonialherrschaft – sind die Antworten dünn.

Zwar steht das Thema Kolonialismus aktuell im Lehrplan. Doch, was Deutschland damit zu tun hat, scheint nicht klar.

 

Mein Beitrag im Deutschlandfunk zur Debatte um Dekolonialisierung und wie wir diese angehen können. Hier: das Schulsystem.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/geschichtsunterricht-kein-platz-fuer-deutsche.976.de.html?dram:article_id=480566

 

Auch im MDR durfte ich das Thema ansprechen

https://www.mdr.de/nachrichten/panorama/deutsche-kolonialgeschichte-kommt-im-unterricht-kaum-vor-100.html

weiterführende Links

https://www.lvz.de/Region/Mitteldeutschland/Voelkerschauen-im-Zoo-Leipzig-Sachsens-Migranten-fordern-Aufarbeitung