Familienzusammenführung oder: Vom Natodrahtzaun zur Bürokratenmauer

Die Story von John und mir endet bei dem SWR Feature mit meinem Rückflug nach Deutschland Ende September letzten Jahres. Dann folgte die kleine Info: ich bin schwanger. Spoiler: Das Baby ist zuerst in Deutschland angekommen. Nun, bald ein Jahr später läuft das Projekt der Familienzusammenführung immer noch.

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Die Rosenhecke ist der Natodrahtzaun – das Feature

Nach fast zwei Jahren, unzähligen Skype Gesprächen bis auch diese gekappt wurden, mehrmaliger Rückkehr nach Marokko, monatelangem ganz normalem Leben zusammen und monatelangem Leben getrennt, Zuversicht, die sich mit Zweifel ablöste, Vetrauenshürden, Erklärungsnöten und immer wieder diese Grenze…sind wir immernoch da. Die ganze Story nun im SWR nachzuhören.

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Die Rosenhecke ist der Natodrahtzaun – die „Migrationskrise“ meines Lebens

Die Rosenhecke ist der Natodrahtzaun – die „Migrationskrise“ meines Lebens

Es ist die alte Leier: Die Prinzessin und der Bauernsohn. Die Montagues und Capulets. Die Meerjungfrau und der Landbewohner – seien es die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen oder kulturellen Unterschiede – die Liebe überwindet im Märchen alles. Und wie ist das im echten Leben? Arte hatte da eine Reihe mit eben diesem Thema, nämlich „Liebe verboten oder: Romeo und Julia von heute“. Da wurden alle Arten von Hürden an einem Beispiel angeführt. Aber was, wenn alle zusammen kommen? Die physische, die politische, die rechtliche, die gesellschaftliche und alles, was mit der Hautfarbe an Stereotypen einher geht. Dann ist dies meine, unsere, „Liebe verboten“ -Story.

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Kommentar: Reisende, nicht Migrantin

Wer darf sich warum und wie bewegen? Und wer bestimmt das?

Die Soziologen Jane Caplane and John Tapet beschreiben zusammen mit anderen Akademikern in dem Buch„Documenting Individual Identity“, welche Funktion Dokumente wie Pässe und Visa haben, wie sie entstanden sind und wie sie zur Konstruktion von Identitäten beitragen: von wertvollen und wertlosen Identitäten. Wer Reisender oder Migrant ist entscheiden die Dokumente. Und also letztlich der Zufall dort geboren worden zu sein, wo entschieden wird, wie wertvoll ein Dokument ist. Kommentar vom 8.August 2016 im Neuen Deutschland.

Reisdende, nicht Migrantin

 

Mobile Überweisungen sparen Afrikanern*innen Milliarden an Gebühren

Mobile Überweisungen sparen Afrikanern*innen Milliarden an Gebühren

40 Millionen Afrikaner*innen leben außerhalb ihres Geburtslandes. Die afrikanische Diaspora ist für viele Länder des Kontinents eine der wichtigsten Geldquellen. Genau diese Abhängigkeit nutzen Banken und Überweisungsdienste wie Western Union aus. Doch mit mobilem Banking gibt es nun eine Alternative.

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Marokko: Die Strategien von Gestrandeten

Marokko: Die Strategien von Gestrandeten

Obwohl sich seit knapp 10 Jahren die Situation für jene, die über die westliche Route nach Spanien versuchen zu gelangen nichts wesentlich geändert hat (Zeitartikel von 2005), wurde die „Migrationskrise“ im vergangene Jahr zu einem Katalysator der EU Migrationspolitik. Nicht nur an der östlichen Grenze zu Europa hat sich daher mit der Schließung der Balkanroute die Lage verschärft. Hier einige Beispiele, wie die Menschen an der westlichen Grenze mit der Situationen umgehen: Gabriel in Tanger, die „Sauteur“ im Ghetto der Grenzstadt Tetouan und Frank. Namen geändert 

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Hassan: „Ich bin wie der Held in einem Film. Ich sterbe nicht.“

Foto: Anna Hilde

Hassan kam aus der Elfenbeinküste nach Marokko wegen eines Fußball-Turniers bei dem er hoffte, entdeckt zu werden. Irgendwann fand er sich dann dabei, Teil der Kommune zu sein, die versucht nach Europa zu gelangen. Während meines Aufenthalts hat er es dreimal versucht. Zwischen dem zweiten und dritten Mal haben wir gesprochen. Er ruhte sich gerade auf der Coach von der vorangegangenen Nacht aus und bereitete sich auf die kommende vor, in der es klappen sollte.

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TV-Serie „Jongo“ Der Superheld aus Afrika

Ein normaler Typ, der durch einen Kristall, dem ihn sein Vater hinterlassen hat, Superkräfte bekommt. Ein sehr mieser Bösewicht, eine alte Prophezeiung und die Rettung von Millionen von Menschen. Das ist ein kurzer Einblick in die Story „Jongo“, die erste Superhelden- Serie aus Afrika. Seit einigen Jahren gibt es immer mehr Illustratoren und Autoren aus Afrika, die, vor allem über das Internet und als Comics, afrikanische Superhelden auf den Markt bringen. Warum das Aufkommen von afrikanischen Superhelden mehr bedeutet, als nur einige weitere Helden, die die Welt retten: hier nachzuhören auf Dradio Kultur vom 9. Juni 2016.

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„Die machen heute nur noch, wie heißt das, Hop- oder Hiplife…“ – Highlife-Legende Ebo Taylor im Interview

Vergangenes Jahr ging ich in der Bar meines Vetrauens in Leipzig ein Bier trinken. Auf dem Weg zum Klo kam ich an einem Plakat vorbei auf dem stand „Ebo Taylor im Connie Island“. Ungefähr exakt 24 Stunden später plauderte ich eine Stunde mit der Highlife-Legende. Über Mozart, warum sich seine Eltern Sorgen machten, wie alle Eltern zu jeder Zeit und überall, bei ihm jedoch zumindest Grund hatten, dies zu tun. Über die Zeit mit Fela Kuti, den späten Frühling  und die Zukunftspläne des  78-Jährigen. Hätte er nicht noch ein Konzert geben müssen, hätten wir uns wohl ein Bier bestellt und weiter geredet.

Part 1: The influence by his classical education, how he came to play the guitar and the reaction of his parents

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