Rassismus unter Kindern – und was Erzieher*innen tun können

Kinder sind farbenblind und kennen keinen Rassismus. Davon gehen viele Erwachsene aus. Kinder werden sogar als Vorbild hochgehalten, als unbefleckt und rein gesehen. Viele sind der festen Überzeugung, dass in der Kita oder der Schule nie Unterschiede gemacht wurden – davon sind aber vor allem Weiße Personen überzeugt. Person of Colour hingegen wissen, dass dem nicht so ist. Denn Rassismus begleitet sie seit ihrer Kindheit. Gerade Kitas und Grundschulen sind dabei Orte, in denen Rassismen einerseits an Weiße Kinder weitergegeben und unter denen andererseits Schwarze Kinder leiden müssen. Welche Rolle ErieherInnen und LehrerInnen spielen hat Fanny Kniestedt beleuchtet. Achtung: Triggerwarnung.

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„Start 2020“ gekürzt: Bildungsprojekte stehen auf der Kippe

Anitsemitische Beschmierungen an der Tür des Theatervereins. Der Verein setzt sich mit seinen Projekten gegen Antisemitismus ein.

Im Januar hatte die sächsische Regierung ein 220 Millionen Euro schweres Förderprogramm unter anderem für soziokulturelle Projekte beschlossen, das sie im Juni – wegen Corona – auf 60 Millionen einkürzte. Parallel wurden zahlreiche Programme zur Wiederbelebung von Wirtschaft und Kultur aufgelegt. Doch die Kürzung von „Start 2020“ hat Folgen für viele Projekte.

 

 

 

 

 

 

 

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Kein Platz für deutsche Kolonialgeschichte?

Wer Schülerinnen und Schüler zur Geschichte der deutschen Kolonialherrschaft befragt, kann mit einer ganzen Reihe falscher Antworten rechnen. Doch seien wir ehrlich: Auch Erwachsene wissen nicht besser Bescheid. Immer mehr Petitionen fordern deshalb, dass die deutsche Kolonialgeschichte größeren Stellenwert auch im Lehrplan bekommen soll. Warum das wichtig wäre und was das mit den aktuellen Diskursen um Rassismus zu tun hat. Mehr lesen