Das Ding mit: den Grenzen

Grenzen sind tolle Dinger. Sie sind alles in einem: flexibel und starr. Geben ein molliges Gefühl von Sicherheit und einen Grund, etwas verteidigen zu dürfen. Sie fühlen sich irre notwendig an. Und trotzdem hat es im Laufe der Jahrhunderte letztlich niemanden gekrazt, wenn sie sich verschoben oder gar verschwanden. Es hat nur die gekrazt, die daran beteiligt waren den momentanen Zustand einer Grenze zu sichern und aufrecht zu erhalten. Deshalb muss für jede neue Grenze und neue Generation derer, die sie errichten oder sichern sollen, neue Begründungen gefunden werden. Denn die Grenze ist nicht das Wichtigste an der Grenze. Es ist die Überzeugung, dass sie notwendig wäre.

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Das Ding mit: den XY´s

Das Ding mit: den XY´s

Ich fand mich in meinem Leben in diversen Situationen wieder, die sich in ihrer Logik unwesentlich unterscheiden. Ob das in Äthiopien, in Kenia, in Tansania, Malawi, Tschechien, Frankreich oder Deutschland war. Völlig egal.  Nun kommt ein weiterer Kulturkreis dazu: Marokko. Grundvoraussetzung ist: es sind Männer in dieser Situation involviert. Wer sich von diesem Text als YX Träger nicht angegriffen fühlt ist, meiner Ansicht nach, ein Hoffnungsträger in Sachen praktischer Gleichberechtigung. Hier nun ein kleiner Alltags-Erfahrungsbericht als XX-Trägerin im kulturellen Vergleich mit dem Hauptaugenmerk auf meinen momentanen Aufenthaltsort.

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Das Ding mit: der Ignoranz

 

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Foto: Anna Hilde

In der Nacht zum 19.April 2015 geschah eine der Katastrophen, die die EU zum „Aufwecken“ brachte. Die EU wurde so sehr aufgeweckt, dass das Jahr 2015 eines der tödlichsten Jahre für Menschen wurde, die über das Mittelmeer versuchten nach Europa zu gelangen. 2016 sieht nicht besser aus. Wir stumpfen ab. Zu jeder Nachrichtensendung gehört mittlerweile, wie ein unabdingliche  Zutat, eine Meldung über weitere Menschen, die im Mittelmeer ertrunken sind.

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