Die Rosenhecke ist der Natodrahtzaun – das Feature

Nach fast zwei Jahren, unzähligen Skype Gesprächen bis auch diese gekappt wurden, mehrmaliger Rückkehr nach Marokko, monatelangem ganz normalem Leben zusammen und monatelangem Leben getrennt, Zuversicht, die sich mit Zweifel ablöste, Vetrauenshürden, Erklärungsnöten und immer wieder diese Grenze…sind wir immernoch da. Die ganze Story nun im SWR nachzuhören.

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Marokko: Die Strategien von Gestrandeten

Marokko: Die Strategien von Gestrandeten

Obwohl sich seit knapp 10 Jahren die Situation für jene, die über die westliche Route nach Spanien versuchen zu gelangen nichts wesentlich geändert hat (Zeitartikel von 2005), wurde die „Migrationskrise“ im vergangene Jahr zu einem Katalysator der EU Migrationspolitik. Nicht nur an der östlichen Grenze zu Europa hat sich daher mit der Schließung der Balkanroute die Lage verschärft. Hier einige Beispiele, wie die Menschen an der westlichen Grenze mit der Situationen umgehen: Gabriel in Tanger, die „Sauteur“ im Ghetto der Grenzstadt Tetouan und Frank. Namen geändert 

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„In der Stadt verliere ich das Ziel aus den Augen“ – Leben im Wald vor den Toren Europas

„In der Stadt verliere ich das Ziel aus den Augen“ – Leben im Wald vor den Toren Europas

Vor den Exklaven Ceuta und Melilla errichten sich die Menschen Camps. Ein paar Kilometer entfernt von den Zäune. In nächster Nähe Europas. Nach einigen Monaten in der Stadt lernten meine Freundin Lisa, unsere Bekannte Maria und ich zwei Menschen im „Migrantenviertel“ Boukhalef kennen, die in den Wäldern gelebt hatten bevor sie in die Stadt kamen. Sie nahmen uns mit. Vor genau einem Jahr waren wir zum ersten Mal im „petit foret“.

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Das Ding mit: den XY´s

Das Ding mit: den XY´s

Ich fand mich in meinem Leben in diversen Situationen wieder, die sich in ihrer Logik unwesentlich unterscheiden. Ob das in Äthiopien, in Kenia, in Tansania, Malawi, Tschechien, Frankreich oder Deutschland war. Völlig egal.  Nun kommt ein weiterer Kulturkreis dazu: Marokko. Grundvoraussetzung ist: es sind Männer in dieser Situation involviert. Wer sich von diesem Text als YX Träger nicht angegriffen fühlt ist, meiner Ansicht nach, ein Hoffnungsträger in Sachen praktischer Gleichberechtigung. Hier nun ein kleiner Alltags-Erfahrungsbericht als XX-Trägerin im kulturellen Vergleich mit dem Hauptaugenmerk auf meinen momentanen Aufenthaltsort.

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Die Grenze zur eigenen Erfahrung machen

Die Grenze zur eigenen Erfahrung machen

Über eine Freundin hielt ich kurz nach meinem Aufenthalt in Marokko das Buch „Am Fuße der Festung“ in der Hand und kontaktierte daraufhin den Autor Johannes Bühler. Hier nun eine Stunde Interview mit einem Menschen, der sich wirklich mit allen Facetten auseinandergesetzt hat. Eine gute Grundlage, Rundumschlag und Einführung ins Thema.

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Das Ding mit: der Ignoranz

 

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Foto: Anna Hilde

In der Nacht zum 19.April 2015 geschah eine der Katastrophen, die die EU zum „Aufwecken“ brachte. Die EU wurde so sehr aufgeweckt, dass das Jahr 2015 eines der tödlichsten Jahre für Menschen wurde, die über das Mittelmeer versuchten nach Europa zu gelangen. 2016 sieht nicht besser aus. Wir stumpfen ab. Zu jeder Nachrichtensendung gehört mittlerweile, wie ein unabdingliche  Zutat, eine Meldung über weitere Menschen, die im Mittelmeer ertrunken sind.

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